Fischfrikadellen aus Seelachs

Knusprig gebraten, außen goldbraun und innen herrlich saftig – selbstgemachte Fischfrikadellen sind ein echtes Wohlfühlessen. Mit frischem Seelachs und wenigen Zutaten zauberst du im Handumdrehen ein traditionelles Pfannengericht der Norddeutschen Küche.

Das Rezept gelingt garantiert und schmeckt Groß und Klein. Ob zu Bratkartoffeln, Gurkensalat oder im Brötchen – diese Fischfrikadellen sind alltagstauglich und perfekt, wenn es schnell gehen und trotzdem richtig gut schmecken soll.

Saftige Fischfrikadellen aus Seelachs

Zutaten für meine saftigen Fischfrikadellen

Für mein Fischfrikadellen-Rezept verwende ich am liebsten frisches Seelachsfilet. Es hat ein mildes Aroma, eine feste Struktur und lässt sich wunderbar zu einer saftigen Frikadellenmasse verarbeiten. Alternativ kannst du auch tiefgekühltes Fischfilet für die Fischbuletten verwenden – wichtig ist nur, dass es vollständig aufgetaut und gut trockengetupft ist, damit die Masse nicht zu feucht wird.
Außerdem brauchst du:

  • Zwiebeln und Knoblauch – Sie sorgen für eine herzhafte Grundwürze.
  • Glatte Petersilie und Dill schmecken frisch und passen perfekt zu Fisch.
  • Eier geben der Masse Bindung und machen die Frikadellen schön saftig.
  • Sahne sorgt für eine zarte, lockere Konsistenz.
  • Senf verleiht eine feine, würzige Note.
  • Paniermehl, damit die Masse die richtige Struktur bekommt und sich gut formen lässt.
  • Zitrone bringt Frische hinein und hebt den Fischgeschmack angenehm hervor.
  • Salz, schwarzer Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss – für die klassische, ausgewogene Würze.
  • In Butterschmalz gebraten, erhalten die Frikadellen eine schöne goldbraune Farbe und bekommen eine knusprige Kruste.

Zutaten für Fischfrikadellen

5 Tipps für mein Fischfrikadellen-Rezept

  1. Fisch richtig trocknen: Gerade bei tiefgekühltem Filet ist das entscheidend. Lasse es langsam im Kühlschrank auftauen und tupfe es gründlich trocken – so wird die Masse nicht zu weich und lässt sich gut formen.
  2. Die Masse nur kurz mixen: Wenige Sekunden im Multizerkleinerer reichen völlig aus. So bleibt noch etwas Struktur erhalten und die Frikadellen werden besonders saftig – nicht zu fein oder breiig.
  3. Mit leicht feuchten Händen formen: Das ist mein liebster Küchen-Trick. Dafür einfach die Hände mit etwas kaltem Wasser anfeuchten, dann klebt nichts und du bekommst schöne, gleichmäßig geformte Fischbuletten.
  4. In Ruhe goldbraun braten: Brate die Fischfrikadellen bei mittlerer Hitze etwa drei Minuten pro Seite. Wende sie erst, wenn sich eine schöne Kruste gebildet hat – dann bleiben sie stabil und bekommen eine herrlich knusprige Oberfläche.
  5. Mit einfachen Beilagen servieren: Ich esse die Fischfrikadellen am liebsten ganz klassisch zu Kartoffelsalat oder einem frischen Gurkensalat mit Dill. Aber auch Bratkartoffeln oder ein knackiger Blattsalat passen wunderbar dazu. Und kalt schmecken sie übrigens auch richtig gut – zum Beispiel im Brötchen mit selbstgemachter Remoulade fürs Picknick oder in der Lunchbox.

Bratlinge aus Seelachs mit Zitrone und Kräutern

Aufbewahrung, Aufwärmen, Einfrieren & Auftauen

  • Im Kühlschrank aufbewahren: Die gebratenen Fischfrikadellen halten sich luftdicht verpackt im Kühlschrank problemlos zwei Tage. Wichtig ist, dass sie vollständig abgekühlt sind, bevor du sie verpackst. So bleibt die Konsistenz schön saftig.
  • Richtig aufwärmen: Am besten erwärmst du sie in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze mit ganz wenig Fett. So bekommen sie außen wieder eine leichte Kruste und bleiben innen saftig. Alternativ funktioniert auch der Backofen bei etwa 160 °C Ober-/Unterhitze für einige Minuten. Die Mikrowelle geht zwar schnell, macht sie aber etwas weicher.
  • Einfrieren: Fischfrikadellen kannst du roh einfrieren, aber nur wenn du Frischfisch verarbeitet hast. Forme dafür die Frikadellen, lege sie nebeneinander auf ein Brett und friere sie kurz vor. Anschließend kannst du sie in einen Gefrierbeutel geben — durch das Anfrieren kleben sie nicht zusammen. Bereits gebratene Frikadellen lässt du vollständig abkühlen, lässt sie ebenfalls Anfrieren und gibst sie in einen Gefrierbeutel. Tiefgekühlt halten sie etwa zwei bis drei Monate.
  • Schonend auftauen: Zum Auftauen legst du sie am besten über Nacht in den Kühlschrank. Danach kannst du sie in der Pfanne braten oder erwärmen.

Fischfrikadellen aufwärmen, aufbewahren, einfrieren und auftauen

Weitere, schnelle Rezepte für die ganze Familie findest du auf meinem Blog. Probiere doch mal mein Hotdog-Rezept, meine saftigen Burger mit selbstgemachten Burger Buns oder auch meine einfachen Rinderfrikadellen. Ein anderes schnelles Rezept mit Fisch ist mein gebratener Kabeljau.

Fischfrikadellen aus Seelachs

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Saftige Fischfrikadellen aus Seelachs – einfach, schnell und himmlisch zu Salat, Bratkartoffeln oder im Brötchen. Das perfekte Essen für die ganze Familie!
VORBEREITUNG8 Minuten Minuten
ZUBEREITUNG6 Minuten Minuten
ZEIT GESAMT14 Minuten Minuten
PORTIONEN4 Personen

ZUTATEN

  • 500 g frisches Seelachsfilet – alternativ tiefgekühlt
  • 90 g Zwiebeln
  • 80 g Paniermehl
  • 15 g glatte Petersilie
  • 2 Eier, Größe M
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stängel Dill
  • 2 EL Sahne
  • 1 EL Senf
  • 1/2 TL Salz
  • 1/8 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss – frisch gerieben
  • 1/8 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Zitrone – davon 1 EL Saft, 1 TL Zeste
  • 30 g Butterschmalz

ANLEITUNG

  • Die 500 g frischen Seelachsfilet tupfst du trocken und schneidest ihn quer in 3 cm lange Stücke. Wenn du TK-Fisch verwendest, lasse ihn sanft im Kühlschrank komplett auftauen.
  • Die 90 g Zwiebeln und die 1 Knoblauchzehe schälst du und würfelst sie fein. Die 15 g Petersilie und den 1 Stängel Dill wäschst du, trocknest ihn und zupfst die Blätter von den Stielen. Von der 1/2 Zitrone reibst du die Zesten ab und presst die halbe Zitrone aus.
  • In einen Multizerkleinerer gibst du das Fischfilet, 2 EL Sahne, 1 EL Senf, 2 Eier, 1 EL vom Zitronensaft, 1/2 TL Salz, 1/8 TL schwarzen Pfeffer aus der Mühle, 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss und die Kräuter. In 10 Sekunden zerkleinerst du die Masse im Mixer.
  • Fülle die Frikadellen-Masse in eine Schüssel um und füge 80 g Paniermehl, 1 TL Zitronenzesten, die Zwiebelwürfel und Knoblauchwürfel hinzu und verrühre alles.
  • Forme 8 gleichgroße Frikadellen aus der Masse à ca. 90 g.
  • In einer Pfanne erhitzt du 30 g Butterschmalz und brätst darin die Fischfrikadellen für ca. 3 Minuten pro Seite knusprig.
  • Ich wünsche dir einen guten Appetit.

NÄHRWERTE PRO PORTION

Kalorien: 351 kcal | Kohlenhydrate: 18 g | Eiweiß: 24 g | Fett: 20 g
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